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Go west! Oder: Essen mit Innenausblick

Gastronomie in Carvoeiro an der Algarve

Go west! Oder: Essen mit Innenausblick

Die Algarve hat sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder. Der bekannteste und augenfälligste Unterschied – was die Küste betrifft - liegt ja bekanntermaßen zwischen dem mittleren Teil mit den zerklüfteten Steilküsten und der östlichen Sand-Algarve mit ihren ausgedehnteren Stränden, vorgelagerten Lagunen und flachen Inseln.

Zum Erleben noch weiterer unterschiedlicher Landschaft gehört aber auf jeden Fall auch mindestens ein Ausflug in den äußersten Südwesten, nach Sagres und das Cabo de Sao Vicente.

Bald nachdem man Lagos passiert hat, auf der N125 fahrend, wandelt sich bereits die Landschaft, und man sieht viele Viehweiden. Wenn man sich Sagres nähert, wähnt man sich aber in einer ganz anderen Region – das Landschaftsbild wird karg und fast völlig baumlos. Den Ort Sagres selbst wird man – je nach Geschmack und Weltanschauung – entweder mögen oder gar nicht mögen. Überall sieht man Wohnmobile älterer Art, etwas hippie-mäßig, langhaarige und bärtige Jungs mit Surfbrettern – es hat etwas von „Surf-City“…

Oben im Ort etwas südlich des Zentrums liegt ein großer Platz mit einer Statue von Heinrich dem Seefahrer (1394 – 1460), der in dieser Gegend gewirkt hat – südwestlich außerhalb der Stadt liegt die Fortaleza, wo seine berühmte Seefahrerschule gewesen ist – das will ich hier nicht weiter ausführen, dafür ist der Reiseführer zuständig.
Nebenbei erwähnt, sehr nett auf diesem Platz: eine Strecke von Trimm-Dich-Geräten für die Öffentlichkeit.

Man kommt dort vorbei auf dem Weg zum Hafen, und damit sind wir mal wieder bei den leiblichen Genüssen, und unter diesem Gesichtspunkt ist auch Sagres wichtig für die Fisch-Esser! Wer bereits einige meiner Artikel gelesen hat, weiß, dass ich Restaurants nicht nur nach ihrem Essen, sondern auch nach ihrem Ambiente und der Aussicht beurteile. Wer das genauso sieht, muss sich in diesem Falle einmal davon verabschieden, denn in dem Lokal „A Sereia“, welches ich empfehlen möchte, blickt man – wenn man draußen sitzt – auf einen Parkplatz, eine Lagerhalle und eine Felswand. Dafür bekommt man aber sehr schmackhaften Fisch bzw. Meerestiere zu essen und wird äußerst nett bedient. Das übliche gute Zeichen für Qualität und Authentizität: es kommen und gehen ständig Einheimische, sicherlich die Fischer…

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Das Lokal liegt mit seiner großen Terrasse rückwärtig vom Fischereihafen (Doca Pesca) im ersten Stock der Halle mit der „Lota“, also der Fischauktion, und damit kommen wir zu der versteckten Attraktion: vom Innenraum kann man durch große Fenster in das Innere dieser Halle blicken und dort die Fischauktion verfolgen. Der Fang kommt in Kisten sortiert auf einem Förderband vor eine Tribüne, auf der die Händler sitzen. Auf einem Monitor wird der Inhalt jeder Kiste und der Ausgangspreis angezeigt. Die Käufer haben jeder einen kleinen Transponder in der Hand, mit dem sie ihren Kaufentschluss (und wahrscheinlich das Preislimit) an das Team des Auktionators übermitteln, und die Kisten werden zum Abtransport zu markierten Plätzen in der Halle gebracht, die den Händlern zugewiesen sind.
Man denkt allgemein, dass Fischauktionen immer frühmorgens stattfinden – wir haben das Schauspiel nachmittags um 16 Uhr erlebt.

Ich habe anfangs das Cabo de Sao Vicente erwähnt – den süd-westlichsten Punkt Europas.
Die hohen Steilküsten sind in diesem Bereich weniger zerklüftet als hier um Carvoeiro, offensichtlich ist das Gestein härter. Natürlich steht dort ein Leuchtturm, und man hat beeindruckende Weitblicke auf die Küsten sowohl in östlicher als auch in nördlicher Richtung.
Je nach Hunger und Tageszeit vor oder nach dem Essen – ein Abstecher dorthin lohnt sich in jedem Falle.

 

leutturm

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